Musik am Von der Leyen-Gymnasium

Im Musikunterricht des Von der Leyen-Gymnasiums wird besonders viel Wert auf das praktische Musizieren gelegt. Ideale Voraussetzungen dafür sind der freistehende Musikpavillon mit seinen beiden Musiksälen und die gute Ausstattung mit Orff-Instrumenten. Je nach Eignung einer Klasse kann der Musikunterricht in der Unterstufe auch in Form einer „Chorklasse“ erteilt werden, das heißt, dass die Herangehensweise an Musikpraxis und Musiktheorie in erster Linie über das Singen erfolgt. Der Schwerpunkt des praktischen Musizierens stützt sich auf folgende Säulen.

AGs zur Förderung der Musikpraxis                              Intensivprobe, Auftritte, Konzerte                  Musikpraxis in der Oberstufe 
Schulchor "Leyen-Peppers"
  • Musikfreizeit in Bärenthal
  • Eröffnung des Blieskasteler Weihnachtsmarktes
  • musikalische Gestaltung der Schulgottesdienste
Musikneigungskurse
Instrumental-AGgroßes Schulkonzert in der Bliesgau-FesthalleAbiturkonzerte der Musikneigungskurse
"Von der Leyen-Chor": gemischter Chor für Eltern, Lehrer, Freunde der Schule
  • öffentliche Konzerte
  • Adventskonzert in der Prot. Kirche
  • Auftritte beim Schulkonzert
Abichor und Abiband umrahmen die Abifeier
Von der Leyen-Orchester: für Schüler, Eltern, Lehrer, Freund der SchuleAuftritte beim Schulkonzert, Schulfest und am Präsentationstag 

 

Susanne Gastauer

FächerKatholische ReligionFächerLateinFächerMusikFunktionFachvorsitz LateinFunktionKoordinator/in für besondere AufgabenZuständigkeitPresseZuständigkeitSchulchor

Dr. Sabine Grittner

FächerDeutschFächerEthikFächerKatholische ReligionFächerMusik

Susanne Ringle

FächerChemieFächerMathematikFächerMusikFunktionFachkoordination NaturwissenschaftenFunktionFachvorsitz ChemieKlassenleitung7aZuständigkeitAG Entspannt durch den SchulalltagZuständigkeitMINT-Beauftragte

Matthias Velten

FächerMusikFächerSportZuständigkeitSchulorchester

Festliche Klänge in der Schlosskirche Blieskastel

Adventskonzert des Von der Leyen-Chores

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Das Adventskonzert des Von der Leyen-Chores ist eine feste Tradition in Blieskastel und findet unter Musikfreunden immer wieder großen Zuspruch, wie man an der vollbesetzten Schlosskirche am 3. Adventssonntag in Blieskastel erkennen konnte. Christoph Nicklaus, Chorleiter und Organisator des Konzertes, legt Wert darauf, auch die Zuhörer aktiv an der Musik teilhaben zu lassen. Er eröffnete das Konzert mit dem Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ im Wechselgesang von Chor und Publikum. Der Choral erstrahlte durch Trompetenklänge, gespielt von Matthias Velten, dem neuen Musiklehrer am Von der Leyen-Gymnasium, besonders festlich. Im ersten Teil des Konzertes trug der Chor vorwiegend besinnliche Lieder vor, wie beispielsweise den „Adventsfriedenskanon“ nach Johann Pachelbel oder „Maria durch den Dornwald ging“ mit einem wunderschönen Sopransolo von Barbara Buhr. Instrumentalmusik stimmte dann auf den weihnachtlichen Teil des Konzertes ein. Nach Mozarts „Ave verum“ auf der Trompete hatte das Streichensemble (Gabriele de Cuveland – Violine 1, Eva-Maria Lux – Violine 2, Sabine Grittner – Viola, Doris Martin – Violoncello), das bis jetzt vor allem den Chor begleitet hatte, die Gelegenheit, sich selbst zu präsentieren: Das Publikum durfte dem äußerst einfühlsam vorgetragenen „Weihnachtskonzert“ von Arcangelo Corelli lauschen. Eine Solistengruppe (Barbara Buhr, Susanne Gastauer, Christoph Nicklaus, Leander Denzer) interpretierte das berühmte „O holy night“ von Adolphe Adam, steuerte aber auch eine komödiantische Note dem Konzert bei: Der vierstimmigen Satz „Various Themes on Fa-la-la“ von Chack Bridwell ist eine Vertonung des englischen Weihnachtsliedes „ Deck the hall“ (Schmücke den Saal). Allerdings triften die Sänger bei dem im Lied vorkommenden „Fa-la-la“ in andere Melodien ab, wie z.B. in den Anfang von Beethovens 5. Sinfonie oder in den Anfang von „An der schönen, blauen Donau“ von Johann Strauss. Das Publikum honorierte diese witzige Vertonung mit viel Applaus.

Der anschließende weihnachtliche Teil des Konzertes war stilistisch sehr vielseitig. Der Chor beeindruckte mit dem von David Willcocks prachtvoll arrangierten englischen Carol „The first Nowell“, verstand es aber auch mit den eher volkstümlichen Klängen von „Heil’ge Nacht“ (Tore W. Aas) eine heimelige Atmosphäre zu schaffen, was zuletzt auch dem darin erklingenden schönen Flötensolo (Sabine Lorenzen) zu verdanken war. Für ein „Swinging-Christmas-Feeling“ sorgte der Chor mit dem Gospel „Rise up, shepherd“. Hier war auch Christoph Kohl, der den Chor wie immer zuverlässig am Klavier begleitete, voll in seinem Element. Das von Chor und Publikum im Wechselgesang vorgetragene Weihnachtslied “Es ist ein Ros' entsprungen” setzte dem Konzert ein Ende, aber nur ein vorläufiges. Die eigentliche Überraschung war die Zugabe nach dem Schlussapplaus: In insgesamt viereinhalb Minuten rauschten am Publikum alle bekannten Hits von „Ehre sei Gott“ bis zum „Halleluja“ aus Händels „Messias“ vorbei.  Das Publikum bestätigte durch frenetischen Applaus: Was sich in der Unterhaltungsmusik als „Potpourri“ schon lange praktiziert wird, funktioniert mit einem „zwinkernden Auge“ auch beim „Messias“.