Deutsch am Von der Leyen-Gymnasium

Was unseren Deutschunterricht ausmacht

Im Deutschunterricht geht es um hören und sprechen, um lesen und schreiben. Man muss lernen, dem anderen zuzuhören, um zu verstehen, was er sagt. Man muss üben, so zu sprechen, dass die anderen es verstehen.

Statt zu sprechen, kann man auch schreiben. Das vergeht nicht so schnell, es bleibt lange erhalten, es ist nicht zu hören, aber zu sehen. Man kann lesen, was jemand geschrieben hat, der weit entfernt ist oder schon lange tot.

Man kann Geschriebenes wieder sprechen und anderen vorlesen. Und das nach Regeln, die man lernen kann, und wenn man sie richtig beachtet, vermeidet man Missverständnisse und bewirkt Verständnis – und das ist hilfreich und heilsam.

Im Grunde ist damit in knapper Form gesagt, was unseren Deutschunterricht ausmacht. Neben dem Kennenlernen von Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung arbeiten wir auch sehr kreativ, zum Beispiel, wenn es um Gedichte geht, die wir spielen oder verfilmen. 

Oder wenn wir selbst kleine Gedichte schreiben und sie dann illustrieren. Viel Freude macht immer der Vorlesewettbewerb, auch die regelmäßige Teilnahme am saarländischen Lyrikwettbwerb „Wortsegel“, bei dem unsere Schüler/innen schon oft erfolgreich waren. Selbst eigene Bücher haben unsere Schüler/innen schon verfasst.

Daneben steht die Beschäftigung mit Geschriebenem, mit der Literatur. Das können spannende Jungendbücher sein, die wir gemeinsam lesen oder die die Schüler/innen anhand von Präsentationen einander vorstellen. Das können Klassiker sein – und so mancher Schüler/so manche Schülerin ist immer wieder erstaunt darüber, wie zeitlos und aktuell z.B. Wilhelm Tell sein kann. Und dass wir auch in unseren Tagen von Nathan dem Weisen lernen können.

Sprachen zu lernen, vor allem und zunächst die Muttersprache, bedeutet immer, Gemeinschaft mit anderen Menschen zu schaffen und zu pflegen und sich dabei die Welt zu erobern. 

Denn: „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“ (L. Wittgenstein)

 

Leseförderung ist am Von der Leyen-Gymnasium eine Herzensangelegenheit! Es finden daher regelmäßig Veranstaltungen statt, die deutlich über den Unterricht hinausgehen: So versuchen unsere Kolleg/innen v.a. in den unteren Klassenstufen die Schüler/innen für das Lesen zu begeistern. Seit vielen Jahren trägt das Von der Leyen-Gymnasium den Titel „Lesende Schule“ und beteiligt sich regelmäßig am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

Unser „Leseclub“ richtet sich ebenfalls in erster Linie an die Unterstufenschüler/innen: Er bietet Raum für die gemeinsame Lektüre von Romanen und den kreativen Umgang mit der gelesenen Literatur. Hier haben die Schüler/innen Gelegenheit, eigene Texte zu schreiben und das Verfassen von ersten Rezensionen zu üben. Ein gemeinsamer Besuch der Saarbrücker Buchmesse stellt ein besonderes Highlight dieser Arbeitsgemeinschaft dar.

Das Von der Leyen-Gymnasium ist seit vielen Jahren Mitglied im Friedrich Boedecker Kreis, der den Schüler/innen in regelmäßigen Abständen Autorenlesungen in einem sehr kleinen und damit exklusiven Rahmen ermöglicht. 

Natürlich wollen auch unsere Schülerbibliotheken Freude an der Literatur vermitteln und bieten reichlich Futter für große und kleine Leseratten.

Die Teilnahme am jährlichen "Wortsegel"-Schreibwettbewerb hat bereits einige Preisträger/innen des Von der Leyen-Gymnasiums hervorgebracht. Dass daneben auch weitere externe Projekte und Angebote in den Deutschunterricht integriert werden, ist eine Selbstverständlichkeit. So nutzen wir regelmäßig das Projekt „Zeitung macht Schule“ der „Saarbrücker Zeitung“ oder das der „Zeit“ und verschaffen unseren Schüler/innen damit einen Einblick in journalistisches Arbeiten und Zugang zu Printmedien, in denen aktuelle Inhalte in unterschiedlichsten Textsortenformaten verhandelt werden.

Um die Fähigkeiten unserer Schüler/innen individuell zu fördern und v.a. auch auf die Bedürfnisse schwächerer Schüler/innen eingehen zu können, gibt es das Deutschlabor, das den Schüler/innen aller Klassenstufen offen steht. 

Vom Fach Deutsch gehen außerdem zahlreiche außerschulische Aktivitäten aus. Dazu zählen an unserer Schule u.a. Theaterbesuche, Exkursionen sowie die Teilnahme an der Schulkinowoche.

Aus der Zusammenarbeit von älteren und jüngeren Kolleg/innen sowie dem ständigen Kontakt zu Referendar/innen und Schulpraktikant/innen ergibt sich eine sehr vielseitige Mischung verschiedener Unterrichtsmethoden, die ebenfalls zu einem abwechslungsreichen Unterrichtsangebot beiträgt und dadurch Schüler/innen aller Lerntypen anspricht.

Auf Beschluss der Fachkonferenz ist für die Klassenstufe 5 bis 8 das „Deutschbuch“ (Cornelsen) eingeführt. In der Klassenstufe 10-12 arbeiten wir mit dem Deutschbuch P.A.U.L. D. Oberstufe (Schöningh). Die Lektüren in den Klassenstufen 5 bis 10 werden im Rahmen der pädagogischen Freiheit von den jeweiligen Fachkolleg/innen festgesetzt. Um die Bewertung und Notengebung für die Schüler/innen transparent zu machen, arbeiten alle Kolleg/innen nach einheitlichen Leistungskriterien.

Ballade "Der Zauberlehrling" als Comic

Theater im Deutschunterricht

Vorlesewettbewerb 2020

Dr. Christine Bauer

FächerBiologieFächerDeutschFunktionAbteilungsleitung OberstufeFunktionFachvorsitz BiologieKlassenleitungTutor/in 11

Lars Birster

FächerDeutschFächerSport

Bärbel Dewald-Sauerbrey

FächerDeutschFächerFranzösischFächerKatholische ReligionFunktionFachvorsitz Katholische ReligionFunktionKoordinator/in SchulverwaltungKlassenleitung10cZuständigkeitWebUntis

Lukas Doller

FächerDeutschFächerGeschichteZuständigkeitAG Tüftlerwerkstatt (MINT-AG)

Stefanie Drumm

FächerDeutschFächerSportKlassenleitung7cZuständigkeitSchulkleidungZuständigkeitSchulskikurs

Anna Katharina Frank

FächerDeutschFächerFranzösisch

Dr. Sabine Grittner

FächerDeutschFächerEthikFächerKatholische ReligionFächerMusik

Manuel Gummel

FächerBiologieFächerDeutschFächerSeminarfach "Berufs- und Studienorientierung"FunktionStv. SchulleiterZuständigkeitHomepageZuständigkeitWebUntis

Eveline Hunsicker

FächerDeutschFächerSozialkunde

Rena Karaoulis-Titz

FächerBildende KunstFächerDeutschKlassenleitung6aZuständigkeitAG FlohmarktZuständigkeitGriechenlandaustauschZuständigkeitPolenaustausch

Regina Reinhard

FächerDeutschFächerEthikFächerPhilosophieKlassenleitungTutor/in 11ZuständigkeitAG Garten

Celine Sahota

FächerDeutschFächerEthikFunktionStudienreferendarin

Silke Schmeiser

FächerDeutschFächerGeschichteFunktionFachkoordination DeutschFunktionFachvorsitz DeutschKlassenleitungTutor/in 11ZuständigkeitAG Theater

Florian Schwartz

FächerDeutschFächerGeschichteFächerKatholische ReligionFunktionFachleiter Geschichte

Isabelle Staudt

FächerDeutschFächerLateinFächerMathematikKlassenleitung9aZuständigkeitVerbindungslehrer/in SVZuständigkeitVertrauenslehrer/in

Monika Wack

FächerBildende KunstFächerDeutschFächerEthikFächerPhilosophieZuständigkeitAG Theater

Eva Weirich

FächerDeutschFächerEthikFächerEvangelische ReligionKlassenleitung5dZuständigkeitAG SchulsanitätsdienstZuständigkeitSicherheitsbeauftragte/r

Anne Frank Tag 2021

Feierstunde in der Aula des Von der Leyen-Gymnasiums

Feierstunde zum Anne Frank Tag 2021

Sie war ein heiteres Mädchen, das gerne lachte und sie wollte unbedingt Journalistin oder Schriftstellerin werden: Am 12. Juni 2021 wäre Anne Frank 100 Jahre alt geworden.

Berühmt wurde sie durch ihr Tagebuch, mit dem sie gegen ihre Angst und ihre Verzweiflung während der zwei Jahre im Versteck im Amsterdamer Hinterhaus anschrieb.

In jedem Jahr wird bundesweit im Rahmen des Anne Frank Tages, der ein Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus ist, an das Schicksal von Anne Frank erinnert.

Das Von der Leyen-Gymnasium hat im Rahmen einer Feierstunde die Ergebnisse mehrerer Klassen, die sich in den Wochen zuvor mit Anne Frank auseinandergesetzt haben, präsentiert. Dabei wurde der Schule vom Aktionswerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage eine Plakette überreicht, da die Schule sich seit nunmehr 10 Jahren um die Aufarbeitung des Nationalsozialismus bemüht und Zeichen gegen Rassismus setzt. Dies geschah bislang sowohl im Unterricht, z.B. durch das Anfertigen der Aktionssteine für den Frieden als auch an Wandertagen, z.B. durch Fahrten zum KZ Natzweiler-Strutthoff oder durch Diskussionen der Oberstufenschüler mit dem Willi Graf Biographen Dr. Peter Goergen und anhand der Austellung der Kriegsfotografien des aus Bierbach stammenden Rudolph Geith. Auch hatte der Kurs Darstellendes Spiel in beeindruckender Weise das Theaterstück „Ab morgen heißt du Sarah“ auf die Bühne gebracht.Am 21.6.21 nun hat die Klasse 5b ihre Auseinandersetzung mit der Anne Frank Zeitung vorgestellt, während die Schüler*innen der Klasse 5c, die sich mit der Thematik Flucht und Exil beschäftigt hatten, Fotos der Rücksäcke zeigten, die sie im Falle einer Flucht packen würden. Sehr beeindruckend waren die Einblicke, welche die Klassenstufe 10 in ihren Workshop zum Thema „Vorurteile“ gegeben hat, der in Zusammenarbeit mit dem Adolf-Bender-Zentrum stattfand. Der Grundkurs evangelische Religion der Klassenstufe 11 hatte eine Power Point Präsentation zu christlich motiviertem Widerstand vorbereitet, der Kurs Darstellendes Spiel (ebenfalls Klassenstufe 11) hatte Texte gegen Rassismus gelesen.Schulleiter Christoph Kohl bedankte sich bei den Schüler*innen und den betreuenden Kolleg*innen Janna Fellinger, Petra Maton und Monika Schmitt für das Engagement, Christina Biehl vom Aktionskreis Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage schloss sich diesem Dank an. Sie ermutigte, auch weiterhin Flagge zu zeigen gegen Rassismus und Antisemitismus, Monika Schmitt hatte dies zu Beginn der Veranstaltung in ihrer einleitenden Ansprache bereits angekündigt.Anne Frank wurde, wie so viele andere, ein Opfer des menschenverachtenden Nationalsozialismus, sie starb 1945 im KZ Bergen-Belsen, vermutlich an einer Typhus-Infektion.

Leander Denzer sang, begleitet am Klavier von Christoph Nicklaus, mit der Kinderhymne von Brecht für die Solidarität unter den Völkern, die einander achten sollen. Und Clara Hsu , ebenfalls Klassenstufe 11, appellierte mit ihrem Vortrag des Liedtextes der Band Madsen „Wenn du am Boden liegst“ an Menschenverstand und Empathie und rief dazu auf, die Würde eines jeden Menschen zu achten, ganz gleich, welcher Herkunft er auch sei – damit sich die „finsteren Zeiten“ (B.Brecht) nicht wiederholen mögen.

Dr. Sabine Grittner