Karrieretag „Sprachen und Kulturen studieren“

„…es ist überraschend wie viel man mit einem Sprachen- und Kulturstudium machen kann!“

Im Zuge unseres Engagements für unsere ProfIL-Ausrichtung Französisch gelang es uns kürzlich, eine Kooperation des Von der Leyen Gymnasiumsmit dem Fachbereich Romanistik an der Universität des Saarlandes ins Leben zu rufen. Im Rahmen dieser Kooperation folgten nun interessierte SchülerInnen unseres Französischkurses 12 der freundlichen Einladung von Univ.-Prof. Dr. Claudia Polzin-Hauman und besuchten den Karrieretag „Sprachen und Kulturen studieren: Was dann?”.

Alumni, Studierende, Dozierende sowie verschiedene Partner der interkulturellen Arbeit der Großregion hatten am 28.10.26 zum Austausch und einem spannenden Programm im Innovation Center am Universitätscampus geladen:

  • Welche Berufsmöglichkeiten bietet ein Studium der Sprachen und Kulturen?

  • Was kann ich damit später alles machen`?

  • Wie bewerbe ich mich in der Großregion?

  • Welche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen sind besonders relevant für einzelne Berufsfelder und auch grenzüberschreitend in Frankreich?

  • Welche hiesigen Studienprogramme und auch solche mit deutsch-französischen Schwerpunkten bietet die Romanistik?

  • Welche Auslandstudienmöglichkeiten gibt es durch die Kooperation der UdS mit den Universitäten der Großregion in Lothringen, Luxembourg, Rheinland-Pfalz und Belgien?

  • Welche regionalen Organisationen und Unternehmen realisieren grenzüberschreitende Projekte und bieten Praktikums- oder Berufsmöglichkeiten? 

Das waren nur einige der Fragen, auf die es viele interessante Antworten gab.

Im ersten Teil der Alumni-Pitches gaben verschiedene Absolventen vielfältige Einblicke in ihren Werdegang und ihr Berufsfeld. Paul Langer (DFS), der heute im Master International Relations an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne studiert, schilderte seine Tätigkeit als freier Journalist bei der Saarbrücker Zeitung und bei den „Deutsch-Französischen Wirtschaftsakteuren“. Weiterhin berichteten Christine Danzer (IK), die als Koordinierende Praxisanleiterin für internationale Pflegekräfte tätig ist, und Sandra Reuther (DFS), Stellvertretende Referatsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit und externe Kooperationen der Deutsch-Französischen Hochschule von ihren Karrierewegen. Die Sportjournalistin Anne Hilt (Romanische Sprachen, Literatur und Linguistik) und Franziska Prinz (IK), die in der Staatskanzlei des Saarlandes als Referentin für Europa und Internationales, Deutsch-Französische Zusammenarbeit und Francophonie tätig ist, stellten ihre beruflichen Tätigkeiten ebenfalls vor.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden mögliche Berufsfelder in interaktiven Workshops hautnah erlebbar gemacht. Die drei praxisnahen Workshops fanden zu den Themen Social-Media-Marketing (Dr. Marie-Louise Brunner, Europäische Akademie Otzenhausen), grenzüberschreitender Journalismus (Lisa Huth, SR3) und Unternehmenskommunikation (Kristina Busch, Michelin) statt. 

Den Abschluss bildete eine Praktikums- und Berufsmesse von verschiedenen Anbietern in der Großregion, die gleichzeitig auch Gelegenheit gab, Perspektiven für Französisch Lernende, weitere Tätigkeitsfelder und Arbeitgeber der Großregion kennenzulernen und sich zu vernetzen.

Für unsere Schülerinnen eröffnete die Exkursion vielfältige Inspirationen zur beruflichen Zukunft. Die Veranstaltung bot einen beeindruckenden Einblick in die Möglichkeiten, die ein Sprachen- und Kulturstudium an unserer saarländischen Uni bietet. 

Ein rundum gelungener Tag, wie die folgenden Kommentare zeigen: „Interessante und persönliche Gespräche mit den Dozentinnen und Alumni“, „eine gute Chance für Networking“, „leckeres Catering“, „die Messestände waren sehr informativ“. Mit einer Vielzahl an Impressionen und Anregungen im Gepäck, inklusive einer Tasche voll an Informationsmaterial und Visitenkärtchen ging es von der Universitäts- und Arbeitswelt an die Schule zurück. 

Die Teilnahme war ein bereicherndes und tolles Angebot unseres neuen Kooperationspartners, das wir sehr wertschätzen, und das demnächst fortgesetzt wird.

Alexandra Czwack