Wir waren gerade aus der Einfahrt zur Jugendherberge auf die Landstraße mit dem Bus bei der Heimfahrt abgebogen, da fingen die Leyen-Peppers an zu singen: You raise me up, We are the world, Let it be, A million dreams und viele andere Songs, die wir im Chor einstudiert hatten. Der letzte Ton erklang in Webenheim im Kreisel. Erstaunlich – wir hatten gerade zweieinhalb Tage Intensivproben hinter uns gebracht, aber offensichtlich kann man danach mit dem Singen nicht einfach aufhören: Singen macht süchtig. Ein Grund dafür ist auch die besondere Atmosphäre von Baerenthal. 55 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 11 verbrachten dort zwar entspannte, aber auch irgendwie anstrengende Tage. Es ist diese besondere Mischung, die die Magie von Baerenthal ausmacht und die immer wieder ehemalige „Baerenthaler“ an diesen Ort zurückzieht. So wurden wir am zweiten Tag von zwei Abiturientinnen und von 5 ehemaligen Leyen-Peppers aus „Klassenstufe 14“ bei den Proben verstärkt. Unser traditioneller Spaziergang zum Baerenthaler Weiher wurde zwar von einem heftigen Platzregen gestoppt, dafür stand aber mehr Zeit für den bunten Abend zur Verfügung. Ein herzliches Dankeschön geht an unsere 11 Sängerinnen und Sänger aus Klassenstufe 11, denen es gelungen ist, ein Programm zu organisieren, das sowohl für die Kleinen als auch für die Großen in gleicher Weise attraktiv war. Am Ende wurden nach guter Tradition ein Mister Baerenthal (Ole Loschky) auf Platz 1 und eine Misses Baerenthal (Elea Klein) auf Platz 2 gekürt.
Susanne Gastauer



