Exkursion ins Schüler-Umweltlabor

Schüler führen Experimente durch zu Böden auf Muschelkalk und Buntsandstein

Am Donnerstag, den 10.01.2019, trafen sich die beiden Erdkunde-Kurse der Klassenstufe 11 schon am frühen Morgen an dem Schüler-Umweltlabor der Fachrichtung Geographie der Universität des Saarlandes in Dudweiler.

Herr Beckmann räumte den beiden Kursen des Von der-Leyen Gymnasiums die Möglichkeit ein, einen Tag im Fachbereich Geographie der Universität Saarbrücken zu verbringen.

Die Schüler wurden ihren jeweiligen Kursen zugeteilt, da interessante Herausforderungen anstanden. Der Kurs von Herrn Beckmann hatte zunächst die Aufgabe, das Erdkunde-Abitur des vorherigen Jahres zu lösen. Während diese Schüler und Schülerinnen übten, sich auf das eigene Abitur vorzubereiten, durften die Schüler und Schülerinnen des Fontaine-Kurses zuerst in das Bodenlabor. Zu Beginn bekamen diese zwei Arten von Braunerde aus dem Saarland vorgestellt. Zum einen waren dies ein Boden auf Muschelkalk aus dem Bliesgau und zum anderen ein Boden auf Buntsandstein aus dem Raum von St. Ingbert. Ihnen wurden dann sieben verschiedene Experimente zu den Bodeneigenschaften beider Böden erklärt. Um diese durchzuführen, bildeten die Schüler und Schülerinnen Dreier- und Vierergruppen, die sich auf die Experimente aufteilten. Nach zweieinhalb Stunden Bearbeitungszeit wurden alle Ergebnisse vorgestellt und an einer Tafel zusammengetragen. Bei einer gemeinsamen Besprechung kamen sie zu dem unerwarteten Ergebnis, dass der Muschelkalkboden aus dem Gau viel fruchtbarer als der Buntsandstein ist, was nach einer kurzen Zeit der Überlegung aber auch sinnvoll erschien.

Nach drei Stunden wurden die Aufgaben der Kurse getauscht, Herr Beckmanns Kurs widmete sich denselben Experimenten im Labor und der Kurs von Herrn Fontaine bearbeitete nun ebenfalls das Erdkunde-Abitur vom letzten Jahr. Als diese Arbeiten nach drei Stunden wieder erfolgreich beendet waren, wurden alle Besucherinnen und Besucher der Erdkunde Exkursion gegen 14.00 Uhr entlassen und verabschiedet. 

Abschließend kann man sagen, dass die naturwissenschaftliche Arbeitsweise sowie die selbständige Planung und Durchführung der Experimente sehr spannende neue Erfahrungen waren. Außerdem hat jeder gemerkt, dass man eigentlich viel mehr weiß und kann, als man vorher erwartet hätte.

Michelle Alles und Anna Stolz


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