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Brügge im März

Kursfahrt der Klassenstufe 11

Im März dieses Jahres ging es für uns, die Klassenstufe 11 des von der Leyen- Gymnasiums, mit den begleitenden Lehrern Frau Bauer, Frau Mar-Reinhard, Frau Maton und Herrn Schwarzenberg in die belgische Kleinstadt Brügge.                                                                                                                                     Wir fuhren mittwochsmorgens mit guter Laune los, durchquerten zunächst das Saarland und Luxembourg und kamen schließlich gegen 14 Uhr in unserer Jugendherberge an. Nach kurzem Auspacken und Beziehen unserer Zimmer steigerte sich die Vorfreude auf die malerische Innenstadt. Wir wurden bereits von professionellen Stadtführern erwartet, die uns trotz des nassen Wetters eine lehrreiche Besichtigung des Städtchens ermöglichten. Besonders gefallen haben uns die beeindruckende Atmosphäre mit alten Fachwerkhäusern und kleinen Geschäftchen mit landestypischen Spezialitäten sowie die großen und oftmals bunten Kirchen. Im Anschluss fuhr unsere gesamte Stufe mit kleinen Booten durch die zahlreichen Kanäle Brügges und erlebte die Stadt aus einer anderen Perspektive. Um uns von den eisigen Temperaturen zu erholen, stärkten wir uns am Abend mit typisch belgischen Pommes frites, kehrten erschöpft zu unserer Unterkunft zurück und ließen den ersten Tag in kleinen Gruppen ausklingen.                                                                                                                                      

Nach einem für uns eher kargen Frühstücksangebot ging es am zweiten Tag mit dem Bus nach Ostende, wo uns an einem freundlicheren Tag eine Vielzahl an Fischständen erwartet hätte. Dem trüben Wetter geschuldet, war dies jedoch leider nicht möglich und wir machten uns zu einem Strandspaziergang mit starken Böen auf. Wir trotzten dem Regen und genossen es, das Meer zu sehen. Wieder zurück in Brügge teilten wir uns in interessenorientierte Gruppen auf und besuchten eigenständig Museen, wie z.B. ein Diamantenmuseum oder das Groeninge Kunstmuseum mit interessanten Gemälden ( „Der gehäutete Richter“ ). Jeder Schüler hatte nun die Möglichkeit, Brügge auf seine eigene Art zu erleben, sei es mit einer Pferdekutsche oder mit frischen belgischen Zuckerwaffeln und Schlagsahne. Am Abend ließen wir ein letztes Mal die besondere, nächtliche Stimmung der Stadt auf uns wirken und bereiteten uns auf den Abschied am nächsten Morgen vor.                              

Am Abreisetag brachen wir nach dem Frühstück zeitig zu unserem Zwischenstopp Gent auf und erreichten diesen nach ungefähr einer Stunde Fahrt. Wir entdeckten eigenständig das besondere Ambiente der Stadt, besichtigten so unter anderem die Kathedrale mit dem berühmten Gemälde „Genter Altar“ oder frühstückten ein zweites Mal. Nach einer vierstündigen Heimreise kamen alle müde in Blieskastel an und verließen den Bus mit neuen Erlebnissen und Erfahrungen.                                    

Vielleicht hätten das Frühstück und das Wetter besser sein können, vielleicht ist der März keine bevorzugte Reisezeit: Es mussten kleinere Schwierigkeiten und Probleme gelöst, (kühle und nasse) Unannehmlichkeiten überwunden werden – jedoch wurde auch unser Kulturbewusstsein und unsere Stufengemeinschaft gestärkt. Ein Aspekt wurde ganz besonders deutlich: Egal, ob wir Franzosen, Luxemburger, Deutsche, Belgier oder Niederländer (…) sind – wir sind zusammengewachsen. Unsere Kurse haben keine Exkursion in ein völlig fremdes Land mit völlig fremden Menschen gemacht, wir sind in unsere Heimat gefahren. Europa.     

Vielen Dank an alle, die uns diese Fahrt ermöglicht haben und natürlich besonders an die begleitenden Lehrer!

Madita Noll und Sabrina Reitnauer 11 

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