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„Wenn das Internet gar nicht nett ist…“:

Workshop für die Klassenstufe 5 zum Schutz vor sexueller Gewalt über das Internet

„Geh mit keinem Fremden mit! Lass dich nicht von Fremden ansprechen! Bleib auf öffentlichen Straßen!“ – so hießen und so lauten die Erziehungstipps vieler Eltern seit Generationen.

Doch mit dem veränderten Freizeitverhalten der Jugendlichen muss sich auch das Erziehungsverhalten der Erziehungsberechtigten (vor allem im Bereich der Prävention) und das Schutzverhalten der Kinder ändern. Traf man sich früher noch auf öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen in jeder freien Minute, verabreden sich die Jugendlichen heute vielfach eher virtuell zum Spielen und Kommunizieren. Und genau da liegt der Ansatzpunkt von Elternhaus und Schule in puncto Aufklärung, Prävention und Begleitung.

Woran erkenne ich möglicherweise kriminelle Machenschaften und Absichten im Internet? Wie verhalten sich Täter bei der Kontaktaufnahme zu Kindern? Wie schütze ich mich vor möglicher sexueller Anmache übers Internet? An wen kann ich mich zu diesem Thema wenden? All diesen Fragen ist der Diplompsychologe Marco Flatau von der Einrichtung Phoenix zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 5 in einem zweistündigen Workshop kindgerecht nachgegangen. In einer sich angeschlossenen freien Sprechstunde konnten die Kids  dann in geschützter Form dem Experten ihre bisherigen Erfahrungen vorbringen bzw. ihn um Rat für mögliche zukünftige Begegnungen fragen.

Im Vorfeld instruierte Flatau bereits interessierte Eltern in einer Abendveranstaltung darin, wie sie ihre Kinder schützen oder aber bei möglichen negativen Erlebnissen begleiten und ihnen eventuell Abhilfe verschaffen können.

Am Ende der Veranstaltungen waren sich alle Beteiligten einig, dass es sich bei dem Thema zwar um „schwere“, aber leider alltägliche Kost handelt, bei der man nicht früh genug mit Prävention anfangen kann.

Petra Maton

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