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Juden im Dritten Reich

Spurensuche der Klasse 9a in Blieskastel

In einem Unterrichtsprojekt zur Geschichte der Juden im Nationalsozialismus haben sich Schüler der 9a auch mit der jüdischen Bevölkerung in Blieskastel auseinandergesetzt.

Bei einem Stadtrundgang am 17. Juni haben Mika Schieffer und Luisa Völkert die wichtigsten Orte der jüdischen Geschichte und einige Einzelschicksale von Blieskastler Juden vorgestellt. Über den Judenfriedhof am Klosterweg, der bezeugt, dass es seit Jahrhunderten eine lebhafte jüdische Geschichte in Blieskastel gegeben hat, ging es zur sogenannten Judengasse in der Stadt. Diese enge Gasse war typisch für den Lebensraum, den man jüdischen Mitgliedern in einer Stadt zugewiesen hat. Auch eine Synagoge gab es am heutigen Luitpoldplatz, die allerdings bereits Anfang des 20.Jahrhundertrs geschlossen wurde. Mika Schieffer berichtete von der bewegenden Geschichte des Moses David und seiner Familie, die besonders unter den Schikanen der Nationalsozialisten in Blieskastel zu leiden hatten. Abschließend stellte er die Stolpersteine vor, eine künstlerische Aktion, die die Erinnerung an die jüdischen Mitbürger wachhalten soll. So finden sich Betonsteine mit Messingplatten an verschiedenen Orten der Stadt, versehen mit den Namen der unter den Nazis verfolgten Juden. An der Gerbergasse, Ecke Zweibrücker Straße hat der Künstler Gunter Demnig mit seinen Steinen vor allem den Familien Joseph und Neuberger ein „Denkmal“ gesetzt.

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