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Klassenstufe 6 drei Tage in Saarburg

Finn, Carina und Ämmely aus der Klasse 6b berichten von ihrem Aufenthalt im Schullandheim

Am 30. September 2014 versammelten sich die Schüler der Klassenstufe 6 am Bahnhof in Lautzkirchen. Unsere drei Klassenlehrer Frau Ehrhardt, Herr Zapp, und Herr Drechsler leiteten mit Frau Maton als Verstärkung die Gruppe. Mit dem Zug reisten wir bis nach Saarbrücken, wo wir umsteigen mussten. Dann ging es mit einem Doppeldecker weiter bis nach Saarburg. Vom dortigen Bahnhof aus hatten wir allerdings noch einen Fußmarsch von eineinhalb Kilometern bis zur Jugendherberge zurückzulegen. Der erste Eindruck von der Jugendherberge riss uns nicht gerade von Hocker, denn sie lag genau gegenüber von einem Friedhof.  Nach der Zimmerverteilung bezog jeder sein Bett selbst. 

Anschließend konnten wir uns mit einem Mittagessen stärken und schon ging es los mit unserem Programm. Zunächst besuchten wir den Saarburger Greifvogelpark. Begeistert sahen wir uns alle die Tiere an. Viele Schüler kauften sich Souvenirs. Um 15.00 Uhr begann die Flugshow. Ein Tierwärter zeigte uns viele interessante Vögel: Uhus, Eulen, Weißkopfseeadler und Geier. Die Flugshow war sehr spannend, ich kann sie nur empfehlen. Im Anschluss daran ging es zur Sommerrodelbahn. Ein Kind fiel während der Fahrt aus dem Bob. Auf dem Rückweg zur Jugendherberge stürzte eine Schülerin aus meiner Klasse und verletzte sich, so dass sie von unserem Klassenlehrer, Herrn Zapp, zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach dem Abendessen unternahm eine Schülergruppe noch eine Nachtwanderung. Ich war auch dabei und wir kehrten erst gegen 24.00 Uhr wieder in die Jugendherberge zurück. (Finn Legrum, 6b)

Am nächsten Tag gab es bereits vor dem Frühstück die ersten „Katastrophen“. Ein Schüler aus meiner Klasse wurde von einer Hornisse in den Finger gestochen, kurz darauf traf es eine Mitschülerin zweimal. Als sie ihre Jacke auszog, sahen die Lehrer eine Hornisse auf dem Rücken der Schülerin sitzen. Sofort entfernten sie das Tier und versorgten die Stichwunden mit Salbe. Nach dem Frühstück stand eine Stadtrallye auf dem Programm: 39 Fragen rund um Saarburg waren zu beantworten. Nach der Rallye durften wir Freizeit in der Stadt verbringen. Nachdem wir uns alle, wie vereinbart, um 13.00 Uhr an unserem Treffpunkt auf dem Marktplatz eingefunden hatten, brachen wir gemeinsam zur Bootsanlegestelle auf, wo wir Zeit hatten, den Inhalt unserer Lunchpakete zu verzehren. Danach gingen wir an Bord unseres Ausflugsschiffes „Saarstern“. Der Ausflug dauerte ungefähr eine Stunde. Wir fuhren mit unserem sehr schönen Schiff bis zu einer Schleuse. Unterwegs konnten wir viele Radfahrer beobachten, die auf den Fahrradwegen entlang der Saar radelten. Unser nächstes Ziel war eine Burgruine. Um diese zu erreichen, mussten wir ganz schön viele Treppenstufen bezwingen. Endlich oben angekommen durften wir Freizeit genießen. Abends organisierten unsere Lehrer auf der Wiese vor der Jugendherberge noch verschiedene Kooperationsspiele. An diesem Tag gehörte ich zu der Gruppe, die zusammen mit Herrn Zapp und Frau Ehrhardt die Nachwanderung unternahm. Danach fiel jeder von uns erschöpft ins Bett.(Carina Müller, 6b)

Am letzten Tag unseres Schullandheimaufenthaltes war morgens nach dem Aufstehen gleich Koffer packen, Betten abziehen und Zimmer aufräumen angesagt. Unser Gepäck schleppten wir selbst auf den Parkplatz vor der Jugendherberge. Nach dem Frühstück führten die Klassenlehrer mit ihren Klassen Kooperationsspiele durch. Dann liefen wir mit unserem Gepäck Richtung Bahnhof, um die Heimreise anzutreten. Gegen 13.00 Uhr kamen wir mit dem Zug wieder in Lautzkirchen am Bahnhof an und konnten unsere Eltern in die Arme schließen.

Die Jugendherberge unseres Schullandheimaufenthaltes hätte nach unserer Vorstellung ein wenig mehr Komfort haben können. Das Programm, das unsere Lehrer für uns zusammengestellt haben, war „cool“. Wir können diesen Schullandheimaufenthalt den nachfolgenden Klassen nur empfehlen.(Ämmely Finkemeyer, 6b)

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