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"Highlights der Physik" in Saarbrücken

Physikkurse der Klassenstufe 11 und 12 besuchen das Wissenschaftsfestival

? Was ist Quantenphysik?

? Welche Physiker waren an der Entwicklung der Quantenphysik beteiligt?

? Was ist ein Quant?
 
? Wozu braucht man das Plancksche  Wirkungsquantum?

 ? Sind Quantenobjekte Wellen oder Teilchen?

? Was besagt die Heisenbergsche Unschärferelation?

? Was bedeutet der Tunneleffekt?

? Wie funktionieren Quantencomputer und Quanteninternet?

? Ist Quantenverschlüsselung absolut abhörsicher?

Auf all diese Fragen gab es Antworten auf dem Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“ in Saarbrücken.
Dieses Festival gastiert seit 2001 von Jahr zu Jahr mit wechselnder Thematik in einer anderen Stadt – in diesem Jahr vom 27.09 bis zum 2. 10. 2014 in Saarbrücken. Unter dem Motto „Quantenwelten“ stehen Themen aus der Quantenphysik und der Quanteninformationstechnologie im Mittelpunkt.


Nach der ersten Stunde am Dienstag (30. 09.2014) fuhren die Physikkurse 11 und 12 von Herrn Leidinger und Herrn Schwarzenberg von Lautzkirchen aus mit dem Zug nach Saarbrücken. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichte die Gruppe gerade noch rechtzeitig die Congresshalle, um den ersten Vortrag mit dem Thema “Kleiner geht’s nicht – der Werkzeugkasten des Quantenmechanikers“ von Prof. Dr. Dieter Meschede  von der Universität Bonn verfolgen zu können. Prof. Meschede vermittelte den Schülerinnen und Schülern einen guten Einstieg in die Welt der Quanten und beantwortete schon die meisten der oben gestellten Fragen.

Im zweiten Vortrag mit dem Thema “Sicherer geht’s nicht – Rechnen mit Quanten“ erklärte Prof. Dr. Frank Wilhelm Mauch von der Universität des Saarlandes sehr anschaulich das Prinzip des Quantencomputers und der Verschlüsselung mit Quanten.
Danach machten sich die beiden Physikkurse auf zum Tbilisser Platz, dem Herzstück der Veranstaltung.  In einer Mitmach-Ausstellung in Zelten konnten die Besucher interessante Experimente aus dem Bereich der modernen Quantenphysik sehen und zum Teil selbst aktiv werden. Glühende Gurken, schwebende Torten, über magnetische Schienen flitzende, auf minus 190 Grad Celsius heruntergekühlte supraleitend schwebende Modelleisenbahnen, eine supraleitend schwebende Metallscheibe, auf die man sich draufstellen konnte, und jede Menge Wissenschaft „zum Anfassen und Ausprobieren“ begeisterten Schüler und Lehrer.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen fuhren alle um 15 Uhr wieder mit dem Zug nach Hause.

(Josef Leidinger)

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