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Bundeswettbewerb für Dichterinnen und Dichter

Großer Erfolg für Vladimir Shadrin, Klassenstufe 12

Bildquelle: Deutschlandradio/Sülz

Mit großem Stolz kann das Von der Leyen-Gymnasium auf die tollen Erfolge eines außergewöhnlichen Schreibtalentes blicken: Vladimir Shadrin, Schüler der Jahrgangsstufe 12 und kreativer Kopf mit besonderen Fähigkeiten, hat an einem Wettbewerb für Nachwuchsdichter teilgenommen und dabei den Monatssieg erzielt. Der Wettbewerb »lyrix« ist ein Bundeswettbewerb für junge Dichterinnen und Dichter unter der Schirmherrschaft von Deutschlandfunk, Deutschem Philologenverband und Deutschem Museumsbund. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren. Bereits seit der 6. Klasse schreibt Vladimir kleinere Prosawerke, seit einigen Jahren verfasst er auch lyrische Texte. Mit seinem beeindruckendem Gedicht "Geschwister" konnte er nicht nur die Jury von sich überzeugen und damit eine sehr eindeutige Rückmeldung zu seinem Talent erhalten, er gewann zusätzlich auch eine fünftägige Berlinfahrt, bei der er Kontakte zu anderen jungen Menschen mit ähnlichen Interessen knüpfen konnte. Außerdem bekam er dort auch die Möglichkeit an interessanten Workshops teilzunehmen und dabei seinen persönlichen Stil zu verfeinern. Zu Vladimirs Überraschung wurde er anschließend auch noch zu einer weiteren Veranstaltung eingeladen, nämlich dem Tag der Talente. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung des deutschen Bildungsministeriums, zu der alle Gewinner von über 30 Bundeswettbewerben - unter anderem auch »lyrix« - kommen und sich austauschen können. Der Tag der Talente dauerte drei Tage und gab Vladimir erneut die Gelegenheit, junge Talente seines Alters aus allen möglichen Bereichen kennenzulernen, wie zum Beispiel aus den Sparten Tanz, Theater oder auch Film. 

Die Schulgemeinschaft gratuliert Vladimir von Herzen zu seinem tollen Erfolg und hofft, noch viel von ihm zu hören! Hier schon einmal eine Kostprobe seines Könnens- der Monatssieger:

Geschwister

Alles hinter uns gelassen

alle Brücken angezündet

und den grauen Menschenmassen

ihren Untergang verkündet.

 

Nun sind wir zu zweit alleine

auf der ewiglangen Suche

und wenn ich vor Kälte weine

halt mich fest unter der Buche!

 

"Schwester, meiner Lippen Honig

sag, was ist da, in der Ferne?"

Antwort gibt sie mir lakonisch:

"Nur die selben alten Sterne."

 

Doch ich seh’ die Nebeldecke

die auf unserm Wege liegt

und auch wenn ich mich verstecke

fallen muss, wer ewig fliegt.

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