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Demokratiebildung mal anders:

Wie streitet man richtig?

"Wo viele Menschen zusammenkommen, da gibt es auch Konflikte."

Aber: Sind Konflikte per se etwas Schlechtes? Gehört Streiten nicht vielmehr zu unserer alltäglichen Lebenswelt, auch und gerade in der Schule, und ist wichtig, um Standpunkte vertreten und behaupten zu können?

Das Thema "Konfliktbewältigung" steht gerade auf dem Stundenplan der Ethikgruppe der Klassenstufe 5 am Von der Leyen-Gymnasium.

Der richtige Umgang mit Konflikten muss erlernt werden. Er bildet einen wichtigen Meilenstein im Rahmen der Demokratiebildung und Friedenserziehung an Schulen und trägt zu einer von Respekt getragenen Streitkultur bei.

Am Von der Leyen-Gymnasium wird Streitkultur seit Jahren großgeschrieben und vermittelt, z. B. im Rahmen der Mediatorenausbildung für Schüler*innen, der Aktionen im Kontext der schulischen Auszeichnung als "Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage." oder aber als Baustein im Rahmen unserer "Lernen lernen-Wochen" in den Klassenstufen 5 und 6.

Wie behaupte ich mich selbstbewusst, nachhaltig, aber respektvoll in einem Konflikt?

Welche Bedingungen braucht es, um Streitigkeiten friedlich beilegen und im Idealfall sogar präventiv verhindern zu können? Wie kann ich streitlustigen Menschen durch Schlagfertigkeit "den Wind aus den Segeln" nehmen? Steckt in jedem von uns ein "Tiger", der sich bei mutmaßlichen körperlichen und verbalen Attacken verteidigen kann?

Mit diesen Fragen und Herausforderungen setzten sich die Schülergruppe in Form von Rollenspielen und Kooperationsübungen in der letzten Stunde in der Theorie und in die Praxis auseinander.  Es war für die Schüler*innen eine schwierige Aufgabe, alle Möglichkeiten und Folgen des eigenen Handelns überdenken. 

Einige mussten dafür ihre "Komfortzone" verlassen und regelrecht über sich hinauswachsen.

Im Bildvordergrund: Amira und Limar bei der „Tigerübung“

Petra Maton

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