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„Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt!“ (Mt 5, 13 – 16)

Schüler*innen des Von der Leyen-Gymnasiums setzen sich aktiv mit der neutestamentlichen Ethik auseinander

„Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt“ – so lautet der jesuanische Zuspruch an seine Zuhörer innerhalb der Bergpredigt im Matthäus-Evangelium.

Doch was ist mit den Metaphern „Salz“ und „Licht“ eigentlich gemeint? Wozu ruft Jesus seine Anhänger genau auf und was ist das Besondere an seinem Anspruch an die Menschen?

Mit diesen Fragen setzt sich gerade der Grundkurs 11 evangelische Religion auseinander. Die Antwort finden die Schüler*innen im Kontext der jesuanischen Botschaft von der Gottesherrschaft und dem Dreifachgebot der Liebe.

Was können wir als Christ*innen aber heute tun, um dem Aufruf der biblischen Ethik gerecht zu werden?

Die Projektidee war schnell gefunden: Wir werden für diejenigen zum Licht, die derzeit, in Zeiten der Pandemie, häufig alleine sind. Beispielsweise für die Senior*innen im benachbarten Seniorenheim „Haus am Berg“, die seit über einem Jahr mit den beschränkten Besuchs- und Begegnungsbestimmungen zurechtkommen müssen.

Zusammen mit Schüler*innen der Klassenstufe 6 gestalteten die Oberstufenschüler*innen Grußkarten zu Ostern für die Heimbewohner*innen und überbrachten diese am letzten Schultag vor den Ferien.

Die hoffnungsfrohe Botschaft von Ostern wird sicherlich den älteren Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihren doch manchmal so sorgenvollen Alltag erhellen.

„Ihr seid das Salz der Erde“ – kann also auch im Kleinen bedeuten: Greift mal wieder zu Stift und Papier, sendetet denen, die es derzeit vielleicht besonders gut gebrauchen können, einen Gruß und macht ihnen ganz unvermittelt, ganz bedingungslos eine kleine, aber doch wirkungsvolle Freude!

Die Botschaft von Ostern führt zusammen!

Petra Maton

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