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Skiwoche der Klassenstufe 8 in Altenmarkt...

...aus der Sicht der Schüler!

Am frühen Sonntagmorgen trafen wir, die 8a-c, uns am Freizeitzentrum. Nach dem chaotischen Einräumen der Reisetaschen und der Verabschiedung der Familien ging es los, sollte man zumindest meinen. Jedoch kam es zu einer Verspätung, da die Personalien zweier Schüler bedauerlicherweise nachgebracht werden mussten. So fuhren wir zwar eine halbe Stunde zu spät, aber trotzdem bester Laune los. Die Busfahrt war trotz weniger Erholsamkeit sehr spaßig, allerdings war der Bus, obwohl es eigentlich Mülltüten gab, nach der achtstündigen Fahrt recht zugemüllt. 

Kurz vor dem Hotel machten wir noch einen Zwischenstopp an einem Sportgeschäft, um die nötige Skiausrüstung abzuholen. Am Hotel angekommen schafften wir das Gepäck in unsere Zimmer und aßen warm zu Abend. Der letzte Punkt des Tages war eine freiwillige Führung durch die gesamte Anlage. 

Montags gab es um 8 Uhr Frühstück, wo uns verkündet wurde, dass das Skifahren wegen starker Regenfälle entfallen würde. Zuerst wollten wir dann als “Plan B” in die Therme gehen, jedoch waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee, weswegen es dort sehr voll und für uns keine Option war. Deshalb organisierten die Lehrer spontan ein Alternativprogramm, um uns bei Laune zu halten. Wir konnten wählen zwischen Zirkeltraining, Schwimmen im hauseigenen Pool, Tischtennis, Musik, Völkerball und Gesellschaftsspielen. 

Nachmittags überlegten wir noch einmal doch Skifahren zu gehen, allerdings entschieden sich die Lehrer dagegen. So durften wir den Rest des Tages machen, was wir wollten. Abendessen gab es immer um 18 Uhr und die Zimmerkontrolle, welche überraschenderweise benotet wurde, fand um 21.30 Uhr, das heißt eine halbe Stunde vor der Bettruhe, statt.
Am Dienstag machten wir uns trotz etwas Schneeregen und ein paar gesperrten Liften auf zur Piste. Während die Anfänger unten auf der Übungspiste die Grundtechniken lernten, verschlug es die Fortgeschrittenen und Könner zu schwierigeren Gebieten. Jedoch egal in welcher Gruppe, die Geduld der Lehrer wurde ordentlich auf die Probe gestellt, seien es im wahrsten Sinne des Wortes “mitreißende” Schüler oder verloren gegangene Mahlzeiten. Nach dem anstrengenden Skitag ging es dann für die Meisten von uns zurück zum Hotel, aber die Gruppe von Hr. Weyand verpasste den gebuchten Bus, nahm den Skibus und musste daher einen Teil des Weges laufen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen fand noch eine Disco statt, bei der nach ein wenig Überwindung leidenschaftlich zur Robbe und Macarena getanzt wurde. Vor allem die Tanzmoves von Herrn Gödtel sorgten für allgemeine Begeisterung. Auch die Leute, die nicht tanzen wollten, wussten sich im Raum nebenan zu beschäftigen. Später am Abend wurden wir schließlich zurück in unsere Zimmer geschickt. Mittwochs gingen wir alle an unsere Grenzen: Während die Anfänger ihre erste rote Piste bewältigten, kämpften die anderen Gruppen mit zugefrorenen Skibrillen und Tiefschnee. Dabei gingen die Lehrer mit erstaunlichem Enthusiasmus an die Sache heran. Auf der letzten Abfahrt gab jeder nochmal alles, bevor wir abends für etwa 1,5 Stunden in die Therme gingen. Ob Aufregung im Wellenbad oder Entspannung im Salzwasserbecken, hier war für jeden etwas dabei. Auch Rutschfans konnten sich auf der außergewöhnlichen Trichterrutsche austoben. Das absolute Highlight des Abends war jedoch eine faszinierende Lasershow. 

Nachdem wir uns wieder umgezogen hatten, trafen wir uns im Eingangsbereich, wo wir nach Vergewisserung unserer Vollständigkeit den Heimweg antraten. Dabei musste eine Schülerin, die ihr Handy zuvor in der Therme vergessen hatte, noch einmal umkehren, um dieses zu holen. 

An unserem letzten Skitag, Donnerstag, fuhren wir in ein anderes Skigebiet, wo wir bei perfektem Wetter sehr viel Spaß hatten. An diesem Tag stellten wir alle unser neues Können unter Beweis. Danach brachten wir unsere ausgeliehene Skiausrüstung wieder zurück. 

Im Hotel fand dann noch ein “bunter Abend” statt, wo die Lehrer die sogenannte Skitaufe vollzogen: Sechs Schüler wurden nach vorne gerufen, um bei Schneeberieselung einen Spitznamen bezüglich ihrer “besonderen” Taten verliehen zu bekommen. Doch auch die restlichen Schüler blieben nicht trocken, da Herr Zapp sie am Ende des “Gottesdienstes” mit Schnee bewarf, was ihm erschreckend viel Spaß zu machen schien. Da keiner von uns einen weiteren Programmpunkt für den Abend geplant hatte, durften wir uns danach noch eine Stunde frei beschäftigen, bis wir schließlich schlafen gehen mussten. 

Am nächsten Morgen brachten wir zuerst unsere bereits gepackten Koffer in den Bus, frühstückten, machten alles sauber und begaben uns dann auf den Heimweg. Zusammenfassend war es eine spannende Klassenfahrt, auf der jeder Spaß hatte und die wir niemals vergessen werden. 

Sofie Henrich und Lara Zahm

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